Am Hochschulstandort Buchs soll gesetzlich festgehalten werden

BUCHS ⋅ Kürzlich lud die SVP Werdenberg zum Rückblick auf die Kantonsratssession mit Regierungsrat Stefan Kölliker ein. Der Bildungsminister informierte aus erster Hand zur Zukunft der Fachhochschule Ostschweiz.

Mirco Rossi, Stefan Kölliker, Lothar Ritter und Sascha Schmid (v.l.n.r.)
Mirco Rossi, Stefan Kölliker, Lothar Ritter und Sascha Schmid (v.l.n.r.)

Gerade eben von der Kantonsratssession eingetroffen, begrüsste SVP-Kantonsrat Mirco Rossi zum Sessionsbericht. «Nachdem wir heute über den Bericht FHO – wohin? befunden haben, wird uns Stefan Kölliker Infos aus erster Hand bieten.» Unter Applaus betrat Kölliker den Saal an der NTB. Mit dem Inkrafttreten des Hochschulförderungs- und Koordinationsgesetzes (HFKG) wird bis 2022 eine Akkreditierung fällig, um weiterhin die Bezeichnung Hochschule führen zu dürfen. Dafür ist bei der FHO eine Umstrukturierung nötig. Bisher bestand die Fachhochschule Ostschweiz (FHO) aus den vier selbstständigen Schulen FHS St. Gallen, HSR Rapperswil, NTB Buchs und HTW Chur. Die HTW Chur wird den Verbund jedoch verlassen und strebt eine eigene Akkreditierung an. «Wir unterstützen die HTW bei einer eigenständigen Akkreditierung, müssen jedoch gleichzeitig neue Wege für die anderen drei Standorte finden», so Kölliker.

So soll die FHO neu zu einer einzigen Fachhochschule an drei Standorten werden, um die Akkreditierung für die St. Galler Fachhochschulen sicherzustellen. Heute sei der Kanton St. Gallen der einzige Trägerkanton, der an allen drei Hochschulen beteiligt sei. «Die anderen Trägerkantone beteiligen sich jeweils an der nächsten Fachhochschule – was für die Neuorganisation Schwierigkeiten bereitet», bemerkte Kölliker. So seien sich die Kan­tone zwar einig, dass ein Kon­kordat die Trägerschaft der FHO bilden soll, jedoch nicht über die Organisation der Schulen beziehungsweise die Besetzung des Hochschulrats.

 

«Wir dürfen zuversichtlich sein, dass eine Lösung gefunden wird.» Der SVP-Regierungsrat be­tonte zudem wiederholt die Wichtigkeit der drei Standorte: «Der Standort Buchs soll nicht nur erhalten, sondern auch gestärkt werden.»

Im Anschluss wurden Fragen gestellt: So wollte etwa Kantonsrat Sascha Schmid wissen, was von Fachhochschulverbunden gelernt werden kann. Die Antwort von Kölliker: «In anderen Fachhochschulverbunden der Schweiz wurden Fehler in der Organisation gemacht – wir werden darauf ­achten, dass uns dies nicht passiert.»

Stefan Kölliker wurde zum Schluss mit einem Geschenkkorb verdankt. Mit den abschliessenden Worten von Mirco Rossi und dem Résumé, dass am Hochschulstandort Buchs sogar gesetzlich festgehalten werden soll, endete der Abend. (pd)

 

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