Verankerung in den Regionen stärken

GRABS/GOSSAU ⋅ Die Junge SVP Kanton St. Gallen hat an ihrer Hauptversammlung den Grabser Kantonsrat Sascha Schmid zum alleinigen Präsidenten bestimmt.

JSVP SG; Michael Götte; Ivan Louis; Paul Scheiwiller; Pascal Fürer; Sascha Schmid
Die JSVP SG Mitglieder und Ihre Gäste beim Mittagessen.

 

 

Am Samstag, 6. Mai, fand die Hauptversammlung der JSVP ­ im Walter-Zoo in Gossau statt. Pünktlich um 10 Uhr eröffnete Co-Präsident Sascha Schmid aus Grabs die 18. Hauptversammlung vor den zahlreich erschienenen Mitgliedern.

Schon früh in der Versammlung verkündete Co-Präsidentin Manuela Ronzani, dass sie sich als Co-Präsidentin zurückziehen will, die Partei aber als Vizepräsidentin weiterhin unterstützen möchte. Die Dreifachbelastung als Mutter, Stadtparlamentarierin und Studentin ermögliche es ihr nicht mehr, die erforderte Zeit als Co-Präsidentin aufzubringen. Einstimmig beschloss die Versammlung daher den Wechsel vom Co-Präsidium zum Einzelpräsidium mit Kantonsrat Sascha Schmid. «Die Leistung von Manuela ist unbestritten, ich möchte ihr für die gute Zusammenarbeit danken», liess Schmid verkünden. Auch Manuela Ronzani wurde als Vizepräsidentin einstimmig gewählt.

Zudem verliessen die bisherigen Vorstandsmitglieder David Umher (Sekretär) und Pascal Fürer (Regionalleiter St. Gallen) den Vorstand der Jungen SVP des Kantons St. Gallen. Ihre Arbeit wurde unter tosendem Applaus verdankt. Auf Fürer folgt Johannes Rüesch, welcher seinen ­Posten als Regionalleiter übernimmt, hält die Jungpartei in einer Medienmitteilung fest.

 

Initiative «200 000 Franken sind genug»

 

Ein entscheidendes Traktandum stellten die politischen Initiativen: Der Versammlung wurden zwei Vorschläge für Initiativen betreffend

Kantonsausgaben präsentiert, aus denen eine der beiden zur Lancierung vorbereitet werden soll. So entschied die Versammlung, dass die Partei eine Initiative, «200 000 Franken sind genug», ausarbeiten will, in der die Löhne von Kantonsangestellten auf 200 000 Franken ­gedeckelt werden sollen, so die Partei in ihrer Mittelung weiter.

Mit dem Grundsatzentscheid der Versammlung für den Aufbau von regionalen Vorständen in vorerst zwei Kreisparteien setzt die Junge SVP St. Gallen ein klares Zeichen in die Zukunft. Die stärkste Jungpartei des Kantons will dadurch regional noch besser präsent sein und potenzielle neue Mitglieder ansprechen.

Zum Schluss der Versammlung überbrachte Kantonsrat Benno Koller als Präsident der SVP Kreis St. Gallen ein Grusswort an die Versammlung und machte in seiner Rede auf die Wichtigkeit eines klaren Neins zum Energiegesetz aufmerksam, heisst es in der Medienmitteilung weiter. (pd)

 

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