Jugendsession zu Extremismus, Snus, Verhütung

St. Gallen-Appenzell Extremismus und Verschuldung, aber auch Wehrpflicht, Snus oder Verhütung: Die Themenpalette der 35. Session des Jugendparlaments St. Gallen und beider Appenzell ist reichhaltig. Am Samstag, 5. November, treffen sich im Regierungsgebäude Herisau Jugendliche, um mit Politgrössen und Experten über politische Themen zu diskutieren und Forderungen zuhanden der drei Kantonsregierungen auszuarbeiten. «Das ist dringend notwendig, wenn man die bedenklich geringe Stimmbeteiligung der Jugendlichen bedenkt», heisst es in der Einladung der Veranstalter.

 

 

 

Begrüsst werden die Jugendlichen von Peter Gut, Ausserrhoder Kantonsratspräsident; die Eröffnungsrede hält Nationalrat David Zuberbühler (SVP, AR). Hernach leitet Manuela Ronzani, Präsidentin Jugendparlament, die Geschäfte. Traditionsgemäss diskutieren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in Workshops mit Experten, dieses Mal über folgende Themen: Verschuldung bei Jugendlichen, Finanzierung Verhütungsmittel, Extremismus. Der Klassiker der Workshops ist die politische Bildung, neu unter dem Namen «Crashkurs politisches System der Schweiz».

 

Nach dem Mittagsinterview mit Kantonsrat Jens Weber (SP, AR) stehen Debatten auf dem Programm. Die Jugendlichen mischen sich dabei unter Politgrössen wie die Kantonsräte Erwin Böhi (SVP, SG), Sascha Schmid (SVP, SG/Co-Präsident JSVP SG), Sandro Hess (CVP, SG) und Etrit Hasler (SP, SG) sowie Nationalrat Walter Müller (FDP, SG) und Noël Dolder (Präsident JFSG). Für das Thema «Snus» konnte Michael Anderegg vom Bundesamt für Gesundheit gewonnen werden. Im weiteren wird über die Wehrpflicht für Männer und Frauen, das Verhältnis Schweiz-EU und – in der «Elefäntlirunde» – das Händeschütteln diskutiert. Das Mittagessen ist kostenlos, das Ticket für die Hin- und Rückreise wird den Parlamentsmitgliedern zurückerstattet. (mel)

 

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