Souveräne Grenzen für eine sichere Schweiz

In den kommenden Jahren sieht sich die Schweiz zahlreichen Herausforderungen gegenübergestellt. Als Übertrittsstellen auf Schweizer Boden nehmen daher die Grenzübergänge eine zentrale Sicherheitsfunktion für unseren souveränen Rechtsstaat ein.


BUCHS SG. Bahnhof, meine Uhr zeigt 16:05 Uhr. Wieder einmal warte ich auf meinen Zug nach St. Gallen. Gespannt beobachte ich eine kleine Gruppe von Grenzbeamten, welche sich auf dem hintersten Perron zu verteilen scheint. Prompt trifft kurz darauf auf Gleis 3 der Railjet aus Budapest ein, welchen die Grenzwächter sogleich emsig durchsuchen. Wenige Minuten später verlassen sie den Zug – insgesamt führen Sie eine Gruppe von rund 20 Personen in den Grenzposten. Nicht zum ersten Mal beobachte ich diese Szene: Seit Beginn der sogenannten Flüchtlingskrise ist dieser Anblick zum Alltag geworden. Täglich treffen alleine am Bahnhof Buchs SG bis zu 109 Personen ein, schweizweit ist die Anzahl der Asylgesuche um 34 Prozent angestiegen – ein Ende ist nicht in Sicht.

Jedoch darf die Problematik geöffneter Grenzen nicht alleine auf Flüchtlingswellen beschränkt werden. Seit der Umsetzung des Schengener Abkommens (2008) bereiten uns die fehlenden Grenzkontrollen auch in den Bereichen des Kriminaltourismus und des illegalen Drogenhandels Bauchschmerzen. So stieg etwa die Anzahl der Strafdelikte in der Schweiz (unter anderem Einbrüche und Taschendiebstal) von nicht in der Schweiz ansässigen Personen zwischen 2009 und 2013 um 44 Prozent an. Betrachtet man Hausfriedensbrüche mit Diebstahl isoliert, hat sich diese Zahl von rund 1’200 Delikten im Jahr 2009 in den letzten fünf Jahren auf gut 2’600 mehr als verdoppelt. Damit wurden 2014 vier von zehn Einbrüchen von ausländischen, nicht in der Schweiz wohnhaften Personen verübt.

Wie die aufgezeigten Beispiele demonstrieren, muss sich die Situation an den Schweizer Grenzen schnellst möglich ändern. Es wird Zeit, dass die Schweiz die Souveränität über ihre Grenzen zurückgewinnt und damit wieder systematische Kontrollen stattfinden. Packen wir das Problem an der Wurzel und überprüfen wieder selbst, wer unser Land betritt – und wer nicht. Deshalb unterstützen auch Sie die AUNS-Initiative zur Sicherung der Landesgrenze!

 

      - Sascha Schmid, Kantonsratskandidat und Vorstandsmitglied JSVP SG

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